Hmmm...gute Frage. Oder eigentlich eine richtig schlechte, eine bessere wäre WARUM NICHT? Alles fing mit einem Telefonanruf von jemand an, der gerade eine Wochenend-Reise nach Frankreich gebucht hatte (Sommer 1991, noch bevor Bungy-Springen bekannt wurde). Bevor ich über die Idee mich von einem 200ft (ca. 61m) hohen Viadukt in der Normandie zu stürzen nachdenken konnte, entschied ich mich es einfach zu versuchen. Ich hatte im Fernsehen schon einige Leute gesehen, die von der Clifton Brücke gesprungen waren. Auch den Pechvogel (als Weihnachtsmann verkleidet), der ein zu langes Seil verwendete und bis zur Brust im Matsch stecken blieb und sich ein Bein brach. Die Idee war also nicht gänzlich neu für mich. Was neu war, war der Gedanke das es in diesem Fall ICH sein sollte, der es versuchen konnte. Noch bevor meine starke natürliche Höhenangst mich stoppen konnte, hatte ich eine Mission. Kein Geld, aber eine Mission. Als einfallsreicher Student löste ich das finanzielle Problem dadurch, daß ich jemand anderen dazu brachte, die Unkosten zu tragen. 27 Studenten in 2 Kleinbussen, um genau zu sein. Dies wurde der Erste von vielen Ausflügen über den Kanal, die unterschiedlich perfekt organisiert waren. (Der Ausflug, welcher in einen Südlondoner Pub umgeleitet wurde, ist ein Favorit!)
Nein, was wir wirklich wollen ist das Zusammenbringen von gleichgesinnten Leuten und diesen einen Rahmen bieten, in dem man Dinge probieren kann, die man vielleicht für unmöglich erachtet hat. Kleine Bungy-Sprünge von einem Baukrahn auf Pub-Parkplätzen sind jetzt weitverbreitet, aber wir wollen die ECHTEN Bungy-Plätze aufsuchen. Dann gibt es natürlich noch das Fallschirmspringen, Segelfliegen und wirklich alles was Fliegen oder Fallen beinhaltet. Wenn auch noch Wasser im Spiel ist, um so besser.